5 Tipps für deine Website-Businessfotos: So wird das Shooting ein Erfolg

Du planst Businessfotos für deine Website? Als Webdesignerin zeige ich dir, worauf es ankommt – für ein entspanntes Shooting und starke Bilder.

Inhalt

5 Tipps für deine Businessfotos: kleines Intro

Tipp 1: Wann ist der richtige Zeitpunkt für deine Businessfotos?

Tipp 2: Finger weg von Selfies – Lass deine Website-Businessfotos vom Profi machen!

Tipp 3: Überliste das Seitenverhältnis – für Businessfotos, die perfekt zu deiner Website passen!

Tipp 4: Die richtige Positionierung – damit deine Businessfotos auf der Website wirken

Tipp 5: Zeig auf deinen Businessfotos, wer du wirklich bist.

Du weißt jetzt, was dein Fotograf wissen muss, um gute Website-Businessfotos zu schießen.

Du hast noch keine Website – oder eine, bei der du innerlich die Augen verdrehst?

Lass uns das ändern.

So wirds ein Mega-Erfolg.

Kleines Intro – bevor’s losgeht

Hi, ich bin Katrin aus dem Landkreis Regensburg in der Oberpfalz – Webdesignerin mit Ideen, Texterin mit Biss, und die Person, die deine Businessfotos nachher ins Layout einbaut. Deshalb habe ich einen etwas anderen Blick aufs Thema „Website-Businessfotosals ein Fotograf.

Bietest du Services an, die eine persönliche Note haben – Coaching, Wellness oder die beste proktologische Untersuchung diesseits des Äquators? Dann willst du sicher auch Businessfotos für die Website haben. Gute Entscheidung! Du darfst nämlich stolz wie ein Superheld zeigen, wer hinter deinem Unternehmen steckt – Strumpfhose bitte trotzdem im Schrank lassen.

Ob nagelneue Website oder Relaunch: Damit deine Website ein professionelles Meisterwerk wird, sind nicht nur gutes Design und überzeugende Texte entscheidend, sondern auch Fotos, die wirklich passen.

Und jetzt wird’s ein bisschen tricky. Denn deine Kunden wollen nicht nur wissen, mit wem sie es zu tun haben – sie sollen dich auch auf den ersten Blick sympathisch finden. Dafür brauchst du Businessfotos, auf denen du gut positioniert bist, authentisch wirkst und deinen Stil rüberbringst.

Klingt nach viel? Kriegen wir hin. Hier kommen die Tipps – direkt vom Webdesigner aus Regensburg.

Für das perfekte Timing.

Chill mal ein bisschen.

Not yet…

Tipp 1: Wann ist der richtige Zeitpunkt für deine Businessfotos?

Wer schon mal mit mir gearbeitet hat, weiß: Ich plane gern (bei mir wird sogar ein Urlaub  mit Excel geplant). Und genau deshalb sage ich dir: Ein bisschen Planung vor dem Shooting spart dir eine Menge Nerven.

Viele frischgebackene Unternehmer denken zum Beispiel: „Erstmal die Bilder schießen, damit der Webdesigner schon mal was zum Basteln hat.“ Ich kann verstehen, warum das logisch klingt. Ist es aber leider nicht. Die perfekten Website-Businessfotos entstehen mit dem richtigen Timing – nicht zu früh, aber auch nicht zu spät.

Hier ist das Timing, das in der Praxis wirklich funktioniert.

Schritt 1 – Branding und Strategie zuerst

Bevor du auch nur einen Fotografen anrufst, sollten deine Unternehmensfarben, dein Look & Feel und dein Claim stehen, denn das alles hat direkte Auswirkungen auf deine Fotos. Außerdem kann auch der Fotograf besser arbeiten, wenn er die Grundstimmung deiner Website kennt.

Zum Beispiel solltest du bereits vor dem Fototermin wissen, ob die Bilder locker und nahbar oder eher förmlich und seriös wirken sollen. Diese Entscheidung hängt von deinem Business und deinem Voice & Tone ab, und das alles klären wir beide gemeinsam, bevor du vor der Kamera stehst.

Wenn das Business-Fotoshooting vor dem Branding kommt, kann es leicht passieren, dass die Texte sehr förmlich sind und die eher lockeren Fotos gar nicht dazu passen – oder umgekehrt. Oder die Farben auf den Bildern passen nicht zu den Farben der Website.

Schritt 2 – Texte und Fotos parallel

Während die Inhalte und Website-Texte entstehen, bereitest du gleichzeitig das Shooting vor. Ich gebe dir später noch eine konkrete Liste: welche Formate du für Website-Businessfotos brauchst, wie du dich positionieren sollst, und was der Fotograf unbedingt wissen muss.

Diese Infos sind auch für den Fotografen deutlich nützlicher als eine vage Ansage wie „mach halt viele Bilder“. Und wenn Texte und Fotos fertig sind, kann ich direkt mit der neuen Website loslegen – ohne Umwege.

Schritt 3 – Website-Design mit echten Fotos

Jetzt kommt der Part, auf den du gewartet hast: die Website entsteht. Ich entwerfe ein Layout mit deinen echten Businessfotos.

Durch diese authentischen Fotos hebt sich deine Website von anderen ab, die nur mit generischen Stock-Bildern arbeiten. Sie zeigt, dass echte Menschen dahinterstecken – mit Persönlichkeit statt Hochglanz-Anonymität.

Das richtige Timing ist der Tipp in Sachen Business-Fotoshooting, den die meisten unterschätzen. Das Ergebnis ist stimmiger, weniger Überarbeitungsrunden fallen an, und deine Website repräsentiert dein Unternehmen authentisch und sympathisch.

Aber ich habe noch ein paar Asse mehr im Ärmel… Bleib dran!

Du hast da so eine Idee…

Der Selfie-Stick, dein Freund?

Wenn sogar Michelangelo verzweifelt…

Tipp 2: Finger weg von Selfies – Lass deine Website-Businessfotos vom Profi machen!

Okay, es ist dir wahrscheinlich schon klar, aber dieser Tipp für deine Website-Businessfotos ist so wichtig, dass ich es trotzdem nochmal sage: Geh wirklich zum Fotografen und lass professionelle Bilder für deine Website machen. Selbst Michelangelo (wenn er Webdesigner wäre) könnte aus Deinen Urlaubs-Selfies nämlich keine Profi-Website zaubern.

Aber auch die Wahl des passenden Fotografen ist superwichtig. Denn nicht jeder gute Fotograf macht automatisch auch perfekte Website-Businessfotos. Du brauchst jemanden mit technischen Skills à la Q aus James Bond und dem Talent, sowohl deine Persönlichkeit als auch das, was dein Business ausmacht, perfekt auf Fotos einzufangen.

Schau dir also in Ruhe die Foto-Galerien deiner Lieblingsfotografen an. Sind es einfach nur tolle Fotos oder passt der Stil auch wirklich zu dir und deinem Unternehmen?

Und hier kommt noch ein kleiner Tipp vom Profi-Fotografen Franz Pietruska (einer der besten in Regensburg): Lass Dir die Nutzungsrechte für deine Bilder übertragen. Weil in Deutschland das Urhebergesetz gilt, hätte ansonsten der Fotograf das Nutzungsrecht. Profis wissen darüber Bescheid und werden dich ohnehin darauf ansprechen.

Aber stopp, stopp, stopp!

Bevor du jetzt losflitzt und deinen Lieblingsfotografen schnappst, habe ich noch weitere Tipps für Dein Businessfoto-Shooting. Denn auch der Profi ist nur so gut wie die Infos, die du ihm lieferst. Und genau dabei helfen dir (und dem Fotografen) meine nächsten Tipps.

Schließlich willst Du nicht, dass deine Website-Businessfotos aussehen, als hätte Alf dich fotografiert.

Aspect Ratio!

…fast das Gleiche wie „Allohomora!“

Weil du schlauer bist.

Tipp 3: Überliste das Seitenverhältnis – für Businessfotos, die perfekt zu deiner Website passen!

Ich erlebe immer wieder, dass Kunden mit wirklich tollen, professionellen Bildern für ihre Website kommen und ganz stolz auf die neuen Fotos sind.

Mir tut das immer richtig leid, aber beim Durchgehen dieser Meisterwerke bleibt meist nur ein kleiner Teil übrig, den ich wirklich auf der Website verwenden kann. Und auch bei den verbliebenen Schätzen muss ich oft noch verdammt tief in die Bildbearbeitungs-Trickkiste greifen.

Dieses Problem kannst du von vornherein vermeiden, wenn du Tipp Nummer drei für deine Website-Businessfotos beherzigst.

Das Zauberwort ist „Seitenverhältnis“ oder auch „Aspect Ratio“. Klingt kompliziert, ist aber verdammt wichtig. Denn das Seitenverhältnis definiert das Verhältnis von Breite zu Höhe des Bildes. Und jetzt kommt die Herausforderung!

Fotos im Hochformat

Fotos im Hochformat haben meistens ein Seitenverhältnis von 3:4 oder 2:3 (Breite : Höhe). Meistens sind das Portrait-Aufnahmen.

Fotos im Hochformat sind für die Website relativ unproblematisch. Denn Portrait-Aufnahmen verwende ich hauptsächlich für die Teamseite, und zwar in klein. Und dafür passt das normale Seitenverhältnis meistens ganz gut.

Puh, erstmal durchatmen…

Fotos im Querformat (oh oh!)

Ganz anders sieht es mit Querformaten aus. Jetzt kippen wir das Format mal um – einfach so. Das klassische Seitenverhältnis für Fotos im Querformat ist 3:2 oder 4:3 (Breite : Höhe).

Meistens hält der Fotograf auch noch voll auf sein Motiv drauf, und das Ergebnis sieht ungefähr so aus:

Website-Businessfotos: Portraitfoto im Querformat - Comic von Pixelmagierin

Warum maulen? Ist doch ein schönes Foto…

Ja, das ist es. Aber nicht, wenn wir es als Hintergrund für die Hero-Section benutzen wollen, also das große Titelbild ganz oben auf den Seiten deiner Website. Deshalb dreht sich bei Tipp Nummer drei für deine Website-Businessfotos alles um das Seitenverhältnis – und wie du es überlistest.

Ich verwende für meine Hero-Sections zum Beispiel gern Formate wie 1920 x 700 Pixel oder 1920 x 600 Pixel. Also seeehr breit und nicht besonders hoch. Ein Foto über die ganze Breite sieht nämlich stark aus, trotzdem soll das Bild samt Top-Sektion nicht den ganzen Bildschirm ausfüllen.

Deshalb muss dein Foto irgendwie in diesen blauen Rahmen passen, wenn wir eine Hero-Section mit Vollbild wollen:

Businessfotos für die Website: Portraitfoto im Querformat - Comic von Pixelmagierin

Hoppla! Da haben wir doch gleich ein kllllitzekleines Problemchen mit dem Seitenverhältnis. Ich kann das Bild bei der Bildbearbeitung nämlich nicht breiter machen, als es ist. Außer du willst auf dem Foto aussehen wie ein überfahrener Frosch.

Also bleibt nur eins übrig, um das richtige Verhältnis anzupassen: Ich muss das Bild oben und unten abschneiden. Dein Foto sieht dann auf der Website so aus:

Portraitfoto im Querformat

Auf dem Handy (wir wollen ja immer schön responsive bleiben) ist die Lage leider auch nicht viel besser. Hier muss ich links und rechts etwas wegschneiden, damit du irgendwie im Bild bist.

Businessfotos für die Website: Portraitfoto im Querformat auf dem Handy

So wollen wir das natürlich auf gar keinen Fall haben. Aber keine Angst, mit diesem Tipp für deine Website-Businessfotos kommt es gar nicht erst soweit:

Bitte den Profi, viele Querformat-Fotos aus der Ferne von dir zu machen.

Also zum Beispiel so:

Portraitfoto im Querformat für die Website

Das macht die Sache mit dem Rahmen nämlich schon etwas leichter:

Portraitfoto im Querformat - passt nicht
Portraitfoto im Hochformat - passt nicht

Auf der Website sieht das dann endlich nicht mehr aus, als würdest du beim Nachbarn über den Zaun spitzen, sondern so:

Businessfoto im Panoramaformat - passt endlich

Ist das nicht eigentlich Aufgabe des Fotografen, das alles zu berücksichtigen, wenn er Website-Businessfotos macht?

An sich schon. Wenn der Fotograf aber gar nicht weiß, dass die Fotos für eine Website sind, kann er die Sache mit dem Abstand nicht berücksichtigen.

Deshalb nochmal wiederholt (weil wichtig):

Sag dem Fotografen unbedingt ganz klar, dass du einige Bilder im Panorama-Format (4:1) für deine Hero-Section brauchst!

Der Fotograf muss die Bilder nicht genau in dem Format liefern. Er muss aber darauf achten, dich optimal im Bild zu positionieren. Also weit weg, damit genug Spielraum bleibt.

Am besten leitest du den Link zu diesem Post einfach direkt an deinen Fotografen weiter. So versteht er garantiert sofort, was zu tun ist, auch wenn er keine Ahnung von Websites haben sollte.

Aber da wäre noch eine Kleinigkeit. Auch den vierten Tipps für deine Website-Businessfotos willst du sicher nicht verpassen.

Die Positionierung macht den Unterschied

Steh im Mittelpunkt.
Nur nicht auf den Fotos.

Damit Du nicht immer unten liegst…

Tipp 4: Die richtige Positionierung – damit deine Businessfotos auf der Website wirken

Erinnerst du dich noch? Da war doch was mit dem „voll Draufhalten“… Hier kommt Tipp 4 für deine Website-Businessfotos, damit du nicht überbügelt wirst.

Jepp, beim Business-Fotoshooting darfst du zwar gern im Mittelpunkt stehen, nur bitte nicht auf den Fotos. Neben dem richtigen Seitenverhältnis gibt es nämlich noch eine weitere Stolperfalle: die richtige Positionierung im Bild.

Das letzte Beispiel sah schon ziemlich gut aus, oder? Du bist jetzt in der Top-Section in voller Pracht zu sehen – was will man mehr?

Was Fotografen aber manchmal vergessen: Auf einer Website sollte nicht nur das Bild ganz oben zu sehen sein, sondern optimalerweise auch Text, nämlich eine „Headline“, also die große Überschrift. Die Headline ist nicht gern Single, deshalb geben wir ihr auch noch einen kleinen Text mit, und vielleicht sogar eine kleine pre-Headline. Aber wohin mit diesem Textblock?

Jetzt zeige ich dir, wie du mit der richtigen Positionierung auf deinen Businessfotos Webdesignern wie mir das Leben leichter machst. Los gehts!

Wenn du im Mittelpunkt des Fotos bist, wird es schwierig:

Website-Businessfoto mit Person mittig

Denn egal, wohin ich den Textblock schiebe, er verdeckt immer dein Gesicht. Das sieht dann eher semi-optimal aus, räusper, räusper…

Sag dem Fotografen deshalb nett, dass er dich möglichst oft seitlich im Bild positionieren soll. Das erleichtert der Abteilung für Magie und Webdesign die Arbeit nämlich gewaltig!

Website-Businessfoto mit Person seitlich

Als kleine Faustregel für Dich und den Fotografen

Als professioneller Webdesigner kann ich jederzeit locker-flockig in ein Bild hineinzoomen. Kein Problem! Aber ein Bild, auf dem du schon ganz vorn und mittig positioniert bist, kann ich nicht breiter machen. Deshalb ist die beste Kombi für deine Website-Businessfotos:

Du stehst relativ weit weg und gleichzeitig eher seitlich im Bild.

Website-Businessfoto mit perfekter Positionierung

Damit gibst du deinem Lieblings-Webdesigner die meisten Optionen:

Businessfoto - Demobild 1: Person sehr klein
Businessfoto - Demobild 2: Person mittelgroß
Businessfoto - Demobild 3: Person groß
Businessfoto - Demobild 4: Person auf dem Handy

Die wichtigsten Tipps für deine Website-Businessfotos sind damit abgehakt.

Aber das Beste kommt noch! Deshalb kommen wir jetzt zum Feintuning – mit Tipp 5 für deine Website-Businessfotos. Bleib dran!

Wie ist dein Business?

Lustig und ein bisschen crazy?

Dann zeig’s auch auf deinen Fotos.

So wie du bist – und nur du.

Tipp 5: Zeig auf deinen Businessfotos, wer du wirklich bist.

Die technischen Tipps sind abgehakt. Jetzt kommt der Teil, der deine Businessfotos wirklich unvergesslich macht: deine Persönlichkeit.

Wenn du meinen Tipp für das perfekte Timing befolgt hast (gut gemacht!), steht das Branding für dein Business bereits. Jetzt wird’s nochmal richtig interessant, und glaub mir: Selbst dein Fotograf wird staunen, wie perfekt du vorbereitet bist.

Der letzte Tipp für deine Businessfotos macht Deine Website einzigartig. Und zwar mit Fotos, die dich und dein Unternehmen optimal repräsentieren. Was bist du – oder wer willst du in Zukunft sein?

Die perfekte Location

Dein Fotograf hat sicher gute Vorschläge für die Location. Sei offen dafür, denn manchmal ergeben sich vor Ort überraschend gute Hintergründe. Trotzdem lohnt es sich, vorher kurz nachzudenken: Welche Umgebung passt wirklich zu dir und deinem Business?

Ein paar Ideen:

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Du hast eine schicke Praxis oder ein tolles Büro? Dann nutz das! Eine authentische Location sagt mehr als jeder Studiohintergrund.

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Dein Thema hat mit Natur, Bewegung oder Freiheit zu tun? Raus mit dir – Naturfotos wirken auf Websites fast immer gut.

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Eher klassisches Business-Thema? Eine helle, moderne Büroumgebung funktioniert zuverlässig.

Wichtig: Besonders in Innenräumen sollte dein Fotograf dich aus möglichst großem Abstand fotografieren – sonst haben wir wieder das Problem aus Tipp 3 und 4. In einem kleinen Büro ist das nicht immer einfach, aber ein guter Fotograf findet einen Weg.

Das perfekte Outfit

Du willst auf deinen Businessfotos professionell wirken – klar. Aber bitte nicht so, als hättest du dich gerade fürs Kommunionsfoto zurechtgemacht, mit Anzug und Krawatte oder dem kleinen Schwarzen (okay, bei uns Mädels war es ein weißes – aber du weißt, worauf ich hinauswill…).

Zieh das an, was du am liebsten trägst. Man sieht dir auf den Fotos an, ob du dich in deinem Outfit wohlfühlst. Die Faustregel:

So seriös wie nötig, so du selbst wie möglich.

Nimm außerdem ruhig mehrere Outfits mit. Wenn du auf verschiedenen Seiten deiner Website auftauchst, wirkt es seltsam, wenn du überall dieselben Klamotten trägst.

Noch ein Hinweis zum Schmuck: Ein einzelnes, dezentes Stück ist prima. Wenn du aber aussiehst wie ein amerikanischer Weihnachtsbaum, lenkt das von dir ab – und das wollen wir nicht.

Requisiten – unterschätzt und wirkungsvoll

Nein, wir sind nicht bei David Copperfield. Aber dezent eingesetzt können Requisiten beim Business-Fotoshooting echte Wunder wirken. Ein paar Ideen:

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Gegenstände aus deinem Arbeitsalltag: Dinge, die du täglich verwendest – Notebook, Stifte, Kamera, oder eine Lederpeitsche (falls du Domina bist). Hauptsache, es hat mit deinem Business zu tun.

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Hobbies als Requisite: Hast du ein Hobby, das zu deiner Persönlichkeit oder sogar zu deinem Business passt? Dann lass es dezent ins Bild einfließen – aber übertreib’s nicht.

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Vierbeiner willkommen: Du hast einen Hund? Der darf gern mit aufs Foto, wenn es zum Thema passt. Aber Achtung: Zu viele Hundefotos und deine Besucher denken, du bist Hundecoach.

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Menschliche Requisiten – der Geheimtipp: Frag einen Freund, ob er als Dummy-Kunde mitmacht. So kann der Fotograf dich in Action zeigen, ohne zu viel vom Freund preiszugeben. Diese Fotos wirken auf Websites oft viel lebendiger als klassische Porträts.

Her mit den Farben – aber ohne in den Farbtopf zu fallen!

Ich liebe Farben – das sieht man meiner eigenen Website vielleicht an (grins). Bei dir muss es nicht ganz so bunt zugehen, aber das Thema Farben ist trotzdem wichtig.

Wenn du Tipp 1 befolgt hast, stehen deine Unternehmensfarben bereits fest: eine dezente Farbe für Hintergründe, eine dunklere für Überschriften und Grafikelemente, und eine knallige für Buttons und CTAs.

Jetzt wird’s kreativ: Wenn du einen Schal, ein Accessoire oder eine andere Kleinigkeit in der Akzentfarbe deines Brandings findest – her damit. Das verbindet die Fotos optisch mit der Website, ohne dass es jemand bewusst bemerkt.

Zeig dem Fotografen außerdem vorher deine Unternehmensfarben. Wenn deine Hauptfarbe Türkis ist, willst du keinen grünen Hintergrund auf allen Fotos. Im echten Leben wirst du nie ein exaktes Farbmatch finden – aber ungefähr in die richtige Richtung reicht völlig.

Das Moodboard – dein Geheimtipp für den Fotografen

Wenn du bereits ein Branding für dein Business gemacht hast, hast du vielleicht auch ein Moodboard erstellt – eine Sammlung von Bildern, die dir einfach gut gefallen und die Stimmung deines Unternehmens treffen.

Zeig dieses Moodboard unbedingt auch dem Fotografen. So versteht er auf einen Blick, welches Ambiente du dir vorstellst – viel besser als jede Beschreibung in Worten.

Die Checkliste von Profi-Fotograf Franz Pietruska

Zum Abschluss hat mir Franz Pietruska, einer der besten Fotografen in Regensburg – ein paar Fragen aus seiner persönlichen Shooting-Checkliste verraten:

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Besondere Merkmale: Hast du ein Muttermal, Grübchen oder ähnliches? Soll es hervorgehoben oder lieber kaschiert werden?

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Wirkung: Wie willst du wirken – fröhlich, seriös, nachdenklich?

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Retusche: Gibt es etwas, das du gern retuschiert hättest?

Und die praktischen To-dos vor dem Shooting:

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Friseurtermin gebucht?

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Make-up oder Maniküre nötig?

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Outfits vorbereitet und gebügelt?

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Location gecheckt und frei?

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Fahrzeuge gewaschen, falls sie mit aufs Bild sollen??

Danke, Franz!

Jetzt kannst du loslegen

Du weißt jetzt, was dein Fotograf wissen muss, um gute Website-Businessfotos zu schießen.

Gutes Timing, die richtigen Formate, die richtige Positionierung – und ein bisschen Persönlichkeit obendrauf. Wenn du diese fünf Tipps im Gepäck hast, wird dein Business-Fotoshooting kein Glücksspiel, sondern ein entspannter Termin mit fantastischem Ergebnis.

Deine neue Website – bald online.

Pixelmagierin sucht Herausforderung: Wie sieht deine aus?

Du willst ein Logo mit Power? Überzeugende Texte? Eine Website, auf die du stolz bist? Kriegen wir hin.